Der Kurs findet alle 2 Wochen statt, was mir durch die Eingebundenheit im Job sehr entgegenkommt. Durch die regelmäßige Beschäftigung mit dem Thema Fotografie und die abwechslungsreichen Aufgaben beschäftige ich mich auch im Alltag mit der richtigen Motivwahl etc. Zuvor habe ich die Kamera nur ab und zu in der Hand gehalten, jetzt probier ich mehr aus und es macht Spaß, die Motivauswahl im Kurs mit anderen Teilnehmern auszutauschen

-- Alexandra D. zum Basiskurs

Fotografie studieren in Bonn Für Einsteiger und Fortgeschrittene

 

 

Das Studium an der Fotoakademie Bonn

 

Nach den Sommerferien 2017 bietet die Fotoakademie Bonn zum ersten Mal einen in sich abgeschlossenen vierjährigen, nebenberuflichen und einen zweijährigen Vollzeit-Studiengang an. Mit diesem Angebot möchten wir den immer zahlreicher werdenden Übergangsfeldern zwischen privater und professioneller Fotografie gerecht werden.

 

Für wen ist das Teilzeit-Studium gedacht?

 

Das Teilzeit-Studium richtet sich an alle, die bereits gute Grundkenntnisse in der Fotografie haben, die aber in Beruf oder Ausbildung stehen und denen daher die  Zeit für ein Vollzeitstudium fehlt. Das betrifft ambitionierte Amateur-Fotografen ebenso wie diejenigen, die in ihrem Beruf fotografieren müssen, ohne ausdrücklich als Fotograf engagiert zu sein: Journalisten, Makler, Versandhändler, freie Künstler, Mitarbeiter, die für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig sind, Grafiker etc. Die Liste der Arbeitsgebiete, in denen eine hohe fotografische Kompetenz gefordert wird aber das Engagement eines externen oder festangestellten Fotografen zu aufwändig wäre, wächst ständig und macht die Fotografie zu einer wertvollen Sekundär-Qualifikation.

Das Teilzeitstudium bietet allerdings auch eine solide Grundlage für diejenigen, die sich mit der Fotografie ein zweites Standbein aufbauen möchten, was naturgemäß ebenfalls nur neben dem Beruf möglich ist. Die intensivere Ausbildung erhält man allerdings trotz der kürzeren Gesamtdauer mit dem 2jährigen Vollzeitstudium.

 

Ablauf

 

Die Studenten erhalten zu Semesterbeginn Quartals-, Semester-, und Jahresaufgaben, die in den 14täglichen Kurstreffen besprochen werden. Innerhalb der festgelegten Fristen können die Aufgaben beliebig oft nachgebessert und erneut zur Besprechung vorgelegt werden. Die Aufgaben sind vom ersten bis zum 8 Semester schrittweise aufeinander aubauend und führen von einfachen Settings bis hin zu freien Projektarbeiten im letzten Semester sowie insbesondere dem Aufbau eines eigenen Portfolios. Dass gleich zu Beginn im Studio gearbeitet wird, liegt nicht daran, dass die Ausbildung vor allem für Studio-Fotografen gedacht ist. Vielmehr ist die Studioblitzanlage einerseits der ideale Lehrmeister für Lichtführung und andererseits erleichtert sich Anfängern den Bildaufbau.

Die Aufgaben selbst sind zu einem großen Teil Genre-unspezifisch, so dass jeder seinen eigenen Schwerpunkten nachgehen kann. Wer keine Menschen fotografieren möchte - oder keine Häuser, Reportagen o.ä. - hat heute ausreichend Gelegenheit, um das auch außerhalb des Studiums heraus zu finden.

Voraussetzung für die Teilnahme an dem jeweiligen Folgekurs sowie das Abschlusszertifikat ist die erfolgreiche Erledigung der Quartalsaufgaben, für die man im Teilzeitstudium einen Zeitaufwand von ca. 3 Wochenstunden einplanen sollte - bei sehr freier Zeiteinteilung innerhalb des Quartals.

Am Ende steht kein Abschluss, sondern ein aussagekräftiges Zertifikat über die erfolgreiche Teilnahme an einem vierjährigen Fotografie-Lehrgang mit dem Hinweis auf die gewählte Spezialisierung. Statt einer Abschlussarbeit wird das bis dahin aufgebaute und veröffentlichte Portfolio bewertet.

 

Da mehrere Kurse gleichzeitig beginnen, wird es auch mehrere Wochentage geben, unter denen man sich den passenden auswählen kann! Aktuell könnt ihr zwischen Montag, Dienstag und Mittwoch euren Kurstag wählen.

 

Inhaltliche Schwerpunkte

 

Fotografieren lernt man über zwei Wege: Erstens über die Analyse guter Vorbildern und zweitens durch das Arbeiten mit den eigenen Bildern. Das ganze Studium ist an der Fotoakademie Bonn daher auf diesen beiden Pfeilern aufgebaut, d.h. Kunstgeschichte ist kein eigenes Fach sondern Ideengeber und Entwicklungshilfe.

Die Arbeit an den eigenen Bildern hört nicht bei der Bildbearbeitung oder beim Druck auf, sondern bei der Präsentation für ein bestimmtes Publikum.

 

Für die Arbeit als Fotograf benötigt man aber außerdem organisatorisches, betriebswirtschaftliches und vor allem rechtliches Hintergrundwissen (im Volllzeit-Studium naturgemäß stärker als im Teilzeit-Studium).

 

Gerade in einem technikaffinen Studium gehört heute aber auch die Fähigkeit dazu, den schnelllebigen Markt auf technische und gestalterische Neu-Entwicklungen hin im Blick zu behalten, die zahllosen Weiterbildungsangebote klug zu nutzen, Netzwerke aufzubauen, um komplexe Dienstleistungen anbieten und kalkulieren zu können, und medienübergreifend zu denken und arbeiten.

 

Kurz: Statt inhaltlicher Vorgaben erhalten die Studenten Inspiration aus Geschichte und Gegenwart, handwerkliches Können auf höchstem Niveau und vor allem die Fähigkeiten auf dem aktuellen Stand zu bleiben.

 

Bewerbung

 

Das erste Semester beginnt in der Woche am 28. August 2017. Bewerbungsfrist ist der 1. August 2017.

Wir werden versuchen, auch spätere Bewerbungen zu berücksichtigen, da wir aber planen müssen, kann es sein, dass deine Bewerbung nicht mehr bei der Kurseinteilung berücksichtigt werden kann.

 

Schicke deine Bewerbung bitte ausschließlich online. Für eine Bewerbung auf den nebenberuflichen Studiengang genügt eine kurze Mail, in der du kurz darlegst, warum du dich in der Fotografie weiterbilden möchtest.

 

 

Voraussetzungen für die Teilnahme

 

  • Solide Grundkenntnisse der wichtigsten Kamerafunktionen. Im Zweifelsfall empfehlen wir vorab den Besuch eines Einsteigerseminares oder des Vorkurses.
  • Eine Digitalkamera mit manuellen Einstellmöglichkeiten, Blitzschuh, Video-Funktion (mindestens Full-HD, besser 4K) und der Möglichkeit, Dateien im RAW-Format abzuspeichern. Empfehlungen für den Kamerakauf findet ihr unter Kaufberatung.
  • Capture One oder einen vergleichbaren RAW-Konverter (Studenten haben durch unsere Kooperation mit Phase One die Möglichkeit, Capture One für nur 199€ zu erwerben).
  • Affinity Photo oder Photoshop (CS6 oder CC)
  • Ein Aufsteckblitzgerät mit verschwenkbarem Blitzkopf
  • ein Stativ

 

Weder Wissen noch Equipment muss zu Beginn des Studiums vollständig sein. Es genügt die Bereitschaft, sich das nötige Wissen ggf. im Verlauf anzueignen, bzw. die benötigte Technik noch anzuschaffen.

 

Kosten und Ablauf

 

Das Studium kostet 44€/Monat incl. MwSt. und beinhaltet 14tägliche Treffen im jeweiligen Kurs. Jeder Kursabend dauert 1,5 Stunden. Zusätzlich fallen Kosten für Drucke, Ausstellungsbesuche, Literatur und ggf. (je nach Arbeitsschwerpunkt) weitere Software an.

 

 

Das bieten die Kurse

 

Alle Kursteilnehmer erhalten neben den regelmäßigen Kurstreffen in unseren gut ausgestatteten Räumlichkeiten

  • Praktisch unbegrenzte Möglichkeiten, ihre Fähigkeiten und Kenntnisse rund um die Fotografie zu vertiefen
  • kostenlose Beratung bei allen Fragen rund um die Fotografie
  • Regelmäßig kostenlose oder vergünstigte Veranstaltungen
  • ein Netzwerk, um das Hobby zu vertiefen oder Kontakte zu knüpfen.
  • Kostenlosen Nutzung einer gut ausgestatteten Hensel-Studio-Blitzanlage.
  • Nutzung des Druckerraumes
  • Möglichkeit, sich an gemeinsamen Ausflügen und Ausstellungs-Besuchen zu beteiligen

 

 

Seminarraum

 

 

 

Studioblitzanlage

 

 

 

Druckerraum

 

 

 

 

Wenn ihr noch Fragen zu den Kursen habt, schreibt mir gerne über das Kontaktformular, ich freue mich, von euch zu hören!

 

 

 

 

 

Stimmen der Kursteilnehmer:

 

"Die Kurstreffen mit anderen ambitionierten Hobby-Fotografen haben mir, seit ich die Fotoakademie Bonn besuche, unzählige neue Impulse für die Konzeption und Umsetzung meiner Bilder gegeben. Die konstruktive Kritik und Verbesserungsvorschläge durch Jochen und die anderen Kursteilnehmer führen zu einer intensiven Auseinandersetzung mit den eigenen Fotos. Dabei wird nicht nur besprochen, wie das jeweilige Thema technisch und bildgestalterisch besser umgesetzt werden könnte, sondern auch hinterfragt, wie anerkannte Fotografen sich dem jeweiligen Genre genähert haben. Für den Kursteilnehmer bedeutet das, dass er nicht nur seine Fähigkeiten im Kamerahandling, fotografischen Sehen und in der Bildbearbeitung massiv verbessern kann, sondern nebenbei auch noch einen interessanten und sehr umfangreichen Überblick über die historische und kunstgeschichtliche Entwicklung der Fotografie erhält. Vorträge von Experten unterschiedlicher Schwerpunkte, Reisen zu Ausstellungen im In- und Ausland sowie Kurstage zu bestimmten Genres wie Porträt- oder Food-Fotografie sind ebenfalls fester Bestandteil des Angebots der Fotoakademie, die ich regelmäßig nutze. Besonders gefällt mir der modulartigen Aufbau des Hausaufgabenkatalogs, der es erlaubt, das eigene Können speziell in dem Themenbereich zu verbessern, der von besonderem persönlichem Interesse ist. So wird jemand der gerne Porträts machen möchte also nicht genötigt, Architektur zu fotografieren, dafür aber wunderbar bei der Verwirklichung seiner fotografischen Wünsche an die Hand genommen und schrittweise zum Erfolg geführt. Meiner Ansicht nach sind solche Lernziele in den gängigen Wochenend-Kursen anderer Anbieter nicht zu erreichen."

Britta E.

 

 

"Über eine sehr fundierten Ausbildung in den technischen und gestalterischen Elementen der Fotografie hinaus bietet die Fotoakademie Bonn mir die Möglichkeit, mich persönlich weiter zu entwickeln und so meinen eigenen fotografischen Stil zu erschaffen. Eine so tiefgehende Lehre der Fotografie habe ich bisher nur bei universitären Einrichtungen gesehen. Aufgrund des flexiblen Zeitansatzes ist das Lernen auch berufsbegleitend gut machbar."

Thomas Westerschulte

 

 

"Die fotoakademie Bonn besuche ich nun schon seit über zwei Jahren und bin immer noch begeistert. Das Angebot ist anspruchsvoll und abwechslungsreich. Für Jeden mit Spaß an Fotografie - ob als Hobby oder beruflich - ist meiner Erfahrung nach Etwas dabei : Ich persönlich konnte mein technisches Wissen rund um die Fotografie erweitern und auch die Praxisübungen haben mir viel gebracht. Da mir neben Beruf und Familie wenig Zeit für mein Hobby bleibt, sind für mich die alle zwei Wochen stattfindenden Seminare ideal. Aber auch die Workshops, Vorträge und Ausstellungsbesuche finde ich eine super Ergänzung. Sie motivieren mich immer wieder aufs Neue. Ein ganz großes Lob an Jochen für sein Fachwissen und Engagement."

Iris K.

 

 

"Hervorragendes Angebot. Lässt individualisiertes Lernen zu und führt detailreich und gründlich in die Themen der Fotografie ein. Es gibt für jeden Anspruch das passende Lernfeld. Toll sind auch die ergänzenden Angebote zu den Kursen (Ausstellungsbesuche, Themenabende etc.)."

Rolf B.

 

 

"Ich finde vor allem die Möglichkeiten toll, das Studio mit Lichtanlage und den Druckerraum zu nutzen."

Julia E.


 

"Abgesehen davon, dass Jochen die Grundlagen der Fotografie in seinem Basiskurs gut nachvollziehbar und kurzweilig präsentiert, bietet die Fotoakademie gegenüber den diversen Einsteigerseminaren, die ich bisher kennengelernt habe, den großen Vorteil, dass ich mich „zwinge“, am Ball bzw. der Kamera zu bleiben. Das Aufgabenkonzept motiviert mich, regelmäßig nach meiner Kamera zu greifen, den Umgang mit ihr zu trainieren und mich mit der Fotografie inklusiver der anschließenden Bildbearbeitung zu beschäftigen. Das Besprechen der eigenen Fotos sowie der der übrigen Kursteilnehmer trägt dabei ebenfalls zur persönlichen Weiterentwicklung bei. Ohne die praktischen Aufgaben, die jeder Teilnehmer individuell je nach persönlichen Interessen von Jochen erhält, würde dies bei mir anders verlaufen. Positiv erwähnt sei darüber hinaus das große Engagement Jochens, seine Begeisterung für die Fotografie auch im Rahmen gemeinsamer Ausstellungsbesuche, Workshops, Vorträge usw. an die Studenten der Fotoakademie weiterzugeben. Weiter so!"

Silke F.

 

 

"Jochen bietet eine individuelle Förderung an, was ich sehr hoch schätze."

Agija K.

 

 

"Schön finde ich, dass man eine ganz andere Art zu Fotografieren lernt: Nämlich nicht, ein zufälliges Motiv, das einem gefällt, festzuhalten, sondern sich zu einer bestimmten Aufgabe oder einem bestimmten Thema ein Konzept zu machen und das dazu passende Motiv gezielt zu suchen oder sogar aufzubauen. Dadurch lernt man ziemlich viel und wagt sich auch an Projekte, auf die man selber nicht gekommen wäre. Immer wieder überraschend, wenn man dabei feststellt, was einem in der Fotografie eigentlich liegt und was doch nicht so."

Sabine Luft

 

 

"Als langjähriger und engagierter Besucher der Fotoakademie kann ich dieses Institut und damit vor allen Dingen seinen Gründer Jochen Weinand nur empfehlen. Vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen, für alle Fotobegeisterten gibt es hier spannende und nützliche Angebote. Und das zu erschwinglichen Preisen. Ich besuche seit geraumer Zeit den Leistungskurs. Hier treffe ich mich mit Leuten, die fotografische Themen intensiv besprechen und eigene Projekte vorstellen. Jochen Weinand wirkt in diesem Kreise vor allem als Moderator. Wobei er regelmäßig auch theoretische Beiträge einflicht, die man sonst kaum in der Dichte und Fachkenntnis vermittelt bekommt. Willkommener Zusatznutzen: Jeder Teilnehmer erhält die Kurzreferate von Jochen Weinand als Skript per mail zugesandt. Zum Nachlesen und Ablegen."

Joachim Müller-Klink

 

 

 

 

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