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Welche Kamera und welche Software soll ich mir anschaffen? Unabhängige Kaufberatung der Fotoakademie Bonn

    Unsere Neutralitätsgarantie: Ich erhalte keine Zuschüsse von Kameraherstellern, oder Softwareanbietern, schalte keine Werbung, verdiene nichts durch Verlinkungen und erhalte auch keine kostenlose Testgeräte. Diese Beratung ist daher nach meinem Kenntnisstand die einzige wirklich neutrale Beratung. Durch die Arbeit in der Fotoakademie konnte ich aber mittlerweile fast jedes Kameramodell  ausprobieren und spreche mit vielen Menschen über Ihre Erfahrungen mit Kameras und vor allem ihre Gründe, eine andere Kamera zu kaufen. Für Verbesserungen und Hinweise zu Fehlern bin ich dankbar und versuche, die Seite immer auf dem aktuellen Stand zu halten. Letzte Aktualisierung:  21.8.2017

     

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    Die perfekte immer-dabei-Kamera

    Die meisten nutzen ihr Smartphone als Immer-dabei-Kamera. In der Theorie kostet die eingebaute Kamera nichts, wiegt nichts, benötigt weder einen eigenen Akku noch Speichermedien und erlaubt die Verwaltung und Bearbeitung der Bilder sowie den Upload in einem einzigen Gerät. In der Praxis ist die bessere Kamera des neueren Smartphone-Modells aber oft der Hauptgrund, überhaupt ein neues Smartphone zu kaufen. Und wenn man sich die Preise der Modelle mit den besten Kameras anschaut, handelt es sich aus fotografischer Perspektive schlicht um brutal überteuerte Spielzeuge. Im iPhone 7 erhält man die Kamera mit dem zweiten Objektiv nur in Kombination mit dem größeren Display, so dass es auch nicht mehr sehr handlich ist. Für knapp 900€ erhält man also eine schlechte und unhandliche Kamera (und Apple bietet leider für den Preis noch nicht einmal einen funktionierenden Support und eine Gewährleistungsfrist, die gegen deutsches Recht verstößt, aber da muss jeder seine eigene Schmerzgrenze kennen.).

    Smartphones verwenden kleine und daher billige Sensoren, die insbesondere in Innenräumen unscharfe Bilder mit unsauberen Farben liefern. Dann höre ich oft: "Ja, aber dafür, dass es nur mit dem Smartphone gemacht ist, ist es nicht schlecht!". Aber was soll das heißen, bei einem Gerät für 900€? Und warum macht man das Bild nicht mit einem Gerät, das billiger und besser ist? Es gibt tatsächlich diese Alternativen, die wenig Platz benötigen, eine erheblich bessere Bildqualität liefern und direktk ihre Bilder auf ein mobiles Gerät senden können, so dass man das Beste aus beiden Welten verwenden kann. Nicht zuletzt kann das Smartphone selbst kleiner bleiben - und man benötigt nicht so oft ein Neues, was wieder dem Umweltschutz zugute kommt.

    Auch wenn die Immer-dabei-Kamera möglichst klein bleiben muss, sollte sie nach meiner Empfehlung folgende Kriterien erfüllen:

     

    1. Die Kamera muss einen Objektivwechsel ermöglichen.

    Wenn eine Kamera keine Objektivwechsel erlaubt, bedeutet jedes Staubkorn auf dem Sensor eine Reparatur, die schnell mehrere hundert Euro kostet und nicht als Garantiefall angesehen wird. Für die meisten Kompaktkameras und Smartphones bedeutet Staub auf dem Sensor - oder hinter der Linse - einen wirtschaftlichen Totalschaden oder permanenten Ärger. Dieses Problem betrifft alle Kameras und Smartphones, weil sie Luftaustausch ermöglichen müssen. Selbst wasserdichte Kameras müssen an den Dichtungen gereinigt und daher hin und wieder geöffnet werden.

     

    2. Sie muss einen Sucher haben.

    Ohne Sucher kann man die Kamera nur mit ausgestreckten Armen verwenden und hat dadurch eine so unstabile Position, dass man um 2-3 Blenden kürzere Verschlusszeiten benötigt und damit unnötig Lichtstärke verschenkt.

     

    3. Der Sensor sollte mindestens 1 Zoll groß sein, weil sonst kein ausreichender Qualitätsvorteil gegenüber dem Handy besteht.

     

    4. Die Lichtstärke sollte auf keinen Fall schlechter als 4,0 sein - auch im Telebereich. Eine Offenblende von 5,6 ist unbrauchbar, weil man schon bei bedecktem Himmel schnell auf ISO 1600 und mehr kommt (bei vernünftigen Verschlusszeiten).

     

    5. Sie muss Bilder im RAW-Format abspeichern können.

     

    6. Die Bilder sollten über eine kostenlose App des Herstellers direkt auf das Smartphone übertragen werden können.

     

    7. Nicht zuletzt müssen Gewicht und Abmessungen mit angesetztem Objektiv einen sinnvollen Abstand zu einer kleinen DSLR wahren.

     

    Ein Kunststoffgehäuse ist für mich ein Vor- und kein Nachteil. Die Akku-Laufzeiten und zahllose Anschlüsse spielen bei diesem Kameratyp hingegen eine untergeordnete Rolle,

     

     

    Wenn man wirklich das kleinste Modell sucht, dass diese Kriterien erfüllt, landet man bei der

     

    Panasonic Lumix-DMC-GM5-K (z.B. mit Pancake 20mm 1,7)

     

    Sie ist die kleinste Kamera mit Wechselobjektiven und Four-Thirds-Sensor. In Kombination mit einem sog. "Pancake"-Objektiv, die sehr auf eine kompakte Bauweise hin konstruiert wurden, kann man sie problemlos immer dabei haben. Dass man die Objektive wechseln kann, bedeutet nicht nur, dass sich der Sensor leicht reinigen lässt, sondern auch, dass man die Fähigkeiten der Kamera an die eigenen Bedürfnisse anpassen kann. Wer eher Reportage-Aufnahmen im Alltag macht, wird mit einem Objektiv im leichten Weitwinkel-Bereich am besten beraten sein. People-Fotografen können ein kleines Teleobjektiv aufsetzen, andere benötigen vielleicht nur das Makroobjektiv. Und bei Bedarf kann man natürlich auch mal mehrere Objektive mitnehmen. Solange man sich aber auf ein einzelnes und nicht zu großes beschränkt, erhält man mit dieser Kamera eine fanatastische Kamera, die in jeder Tasche Platz findet.

    Ich empfehle diese Kamera nicht, wenn man Sport oder Kinder in der Bewegung fotografiert, mehrere hundert Bilder pro Tag macht oder großformatige Abzüge erstellen möchte. Auch für Videos ist die Kamera nur eingeschränkt zu gebrauchen, weil der Kontrast-Autofokus für Bewegungen zu langsam ist.

    Wer sich das nächste Smartphone vor allem wegen der eingebauten Kamera kaufen würde, wird mit der Lumix eindeutig besser fahren.

     

    Die Freizeit-Kamera

     

    Von "Freizeit-Fotografie" spreche ich bei Aktivitäten, bei denen die Wahrscheinlichkeit recht hoch ist, dass man unterwegs fotografieren möchte. Die Schmerzgrenze, etwas mehr Gewicht zu tragen, ist etwas höher und ebenso die Ansprüche an Bildqualität und Vielseitigkeit. Bei dieser Kategorie denke ich aber auch an die typischen Anforderungen der Amateurfotografie, in der viel Wert auf Flexibilität gelegt wird. Man weiß ja noch nicht genau, wohin sich die Interessen entwickeln, und daher ist es gut, in einem System zu beginnen, das alle Optionen offen hält.

     

    Wichtige Kriterien für den Kauf einer Freizeit-Kamera:

     

    1. Mindestens APS-C-Sensor

    2. Schneller Hybrid-AF, um auch Videos von bewegten Motiven machen zu können

    3. Leichter Zugriff auf alle wichtigen Einstellungen.

    4. Hochwertiges Objektivsortiment, das auf den APS-C-Sensor spezialisiert ist. Wenn man Objektive, die eigentlich für das Vollformat gerechnet sind an einer APS-C-Kamera verwendet, kombiniert man die Nachteile des APS-C-Formats mit den Nachteilen des Vollformats. An diesem Punkt scheitern fast alle Hersteller.

    5. Blitzschuh

    6. Leicht zu transportieren

    7. Schwenkdisplay. Wer einmal damit gearbeitet hat, wird nie mehr ohne fotografieren wollen.

    8. Die Bilder sollten über eine kostenlose App des Herstellers direkt auf das Smartphone übertragen werden können.

    9. Von Gewicht und Umfang muss die Kamera erfahrungsgemäß noch ins Handgepäck passen, weil sie sonst nicht genutzt wird.

    10. Video-Auflösung am besten 4K, weil jedes iPad heute schon mehr kann als als Full HD.

     

    Diese Kriterien erfüllen neben einigen spiegellosen Systemkameras auch ein paar DSLRs von Canon. Lediglich Nikon hat die Bedeutung des Hybrid-AF unterschätzt. Die Olympus OM-Reihe bietet zwar einen vorzüglichen Autofokus, ihre Bildqualität kann aber durch ihren vergleichsweise kleinen Four-Third-Sensor nicht mit den anderen Anbietern mithalten. Canon bietet zwar mit der EOS M 5 eine relativ kompakte Kamera mit gutem Autofokus, hat aber den Objektivpark für dieses System sträflich vernachlässigt. Man merkt sehr deutlich, dass das Herz von Canon und Nikon ganz klar für die Vollformat-DSLR schlägt. Die interessantesten Modelle bieten derzeit Fuji und Sony. Sony legt den Schwerpunkt auf Video, was man sehr deutlich an der Auswahl an Objektiven ablesen kann, die vor allem im Zoom-Bereich gut aufgestellt sind und hier hochspezialisierte Funktionen bieten - die für den Normalanwender aber eher uninteressant sind. Das Angebot an hochwertigen Objektiven für das APS-C-Format ist allerdings auch bei Sony eingeschränkt, weil man sich hier eher auf die A7er und A9er-Reihe konzentriert. Fuji hat hingegen nicht nur Top-Kameras sondern auch ein hervorragendes Angebot an Objektiven, zu dem auch die klassischen Profi-Formate und lichtstarken Festbrennweiten gehören.  Eine Kamera, die alle o.g. Kriterien perfekt erfüllt, ist die

     

    Fuji X-T2

     

    Da bereits das Kit-Objektiv relativ lichtstark ist und sowohl von der Bildqualität als auch der Verarbeitungsqualität keine Wünsche offen lässt, empfehle ich, zunachst einmal auszuprobieren, ob man damit nicht schon auskommt.

    Natürlich kennt jeder seine eigenen Interessen, die folgenden zwei Tipps können aber helfen, die Ausrüstung klein und zweckmäßig zusammen zu stellen:

     

    1. Spezialisierung

     

    Geht eure Bilder durch und beobachtet, an welchen Bildern ihr am meisten Spaß habt. Oft entwickelt sich so ein Schwerpunkt erst nach einiger Zeit heraus, aber die Wahrscheinlichkeit ist sehr groß, dass ihr auf Dauer nicht genau so leidenschaftlich Landschaften, Menschen, Tiere in freier Wildbahn, Sport und Makroaufnahmen macht. Spezialisierung bedeutet natürlich nicht, dass man nichts anderes fotografieren darf, sondern nur, dass man dafür nicht gleich gut ausgestattet ist - und eben mit einem 40mm Makro auskommt, wenn die Makrofotografie eben nicht der Schwerpunkt ist. Und wer Original-Zubehör kauft, kann Objektive oft mit relativ geringen Verlusten weiter verkaufen und seine Schwerpunkte immer wieder neu finden.

     

    2. Den Foto-Alltag berücksichtigen

     

    Mit "Alltag" meine ich die Wanderung, bei der ihr üblicherweise den Familienrucksack tragen müsst. Der verhindert nämlich, dass man einen Fotorucksack tragen kann. Und wenn ihr wisst, dass ihr Makro-Motive immer zufällig am Wegesrand entdeckt, aber erfahrungsgemäß keine Ausrüstung von über 1 Kg regelmäßig mitnehmen möchtet, braucht ihr trotz dieses Schwerpunktes nur ein kleines Makroobjektiv, auch wenn das im Test vielleicht nicht so brillant abschneidet wie das große.

    Die Kunst besteht also darin, nicht nur seine Interessen sondern auch sein Fotoverhalten realistisch einschätzen zu können.

     

    Exkurs: Wie groß sollte der Sensor sein?


    Auflösung und Bildqualität einer Kamera machen sich erst in Vergrößerungen bemerkbar. Natürlich kann man am Rechner jedes Bild beliebig stark vergrößern, aber letztlich muss es dem tatsächlichen Anwendungszweck genügen. Wer seine Fotos privat nutzt, wird daher mit einem DX-Sensor vermutlich zufrieden sein. Einen Vollformat-Sensor benötigt man, wenn man für Kunden arbeitet, die entweder selbst anspruchsvolle Endverbraucher sind (Brautpaare) oder wenn man für kleine Unternehmen arbeitet, für die Bilder eine untergeordnete Rolle im Marketing spielen - und daher auch schlechtere Honorare zahlen. Mittelformatkameras braucht man für die Kunden, für die Bilder das vorrangige Marketingwerkzeug sind.

    Wenn jemand einfach Spaß an hochauflösenden Bilden hat, kann eine Mittelformat-Kamera natürlich für jeden das Richtige sein, der sie sich leisten kann. Ich möchte nur zu bedenken geben, dass man die Leistungsfähigkeit des Sensors erst ab einer bestimmten Präsentations-Größe ausschöpfen kann. Wer seine Bilder also am Bildschirm oder in einem Fotobuch der üblichen Formate betrachtet, wird unter guten Lichtverhältnissen vermutlich keinen Unterschied zwischen der Aufnahme eines Smartphones und der einer Mittelformatkamera ausmachen können. Und größere Formate benötigt man eben in der Regel, um Bilder im öffentlichen oder halböffentlichen Rahmen zu zeigen, was aber durchaus auch bei einem repräsentativen Wohnzimmer der Fall sein kann.

     

     

    Die Kamera für den Einsatz

     

    Ein "Einsatz" liegt dann vor, wenn man gezielt irgendwo hingeht, um Fotos zu machen, also wenn die Fotografie der eigentliche Zweck ist. In diesem Fall spielen Gewicht und Größe eine untergeordnete Rolle.

     

    Alle Kameras für den Einsatz benötigen

     

    • zwei Speicherkartenslots
    • ein AF, der auch unter schlechten Lichtverhältnissen zuverlässig und schnell arbeitet,
    • robusten Body
    • mindestens 20 Megapixel
    • Klapp-Display
    • die Profi-typischen Einstellmöglichkeiten direkt am Gehäuse
    • einen hochwertigen und gut sortierten Objektivpark
    • Da Videos eine immer größere Rolle spielen, empfehle ich auch auf jeden Fall auf einen möglichst guten Hybrid-AF zu achten.

     

    Für Hochzeits-, Reportage-, Tier- und Sportfotografen aber natürlich auch Portrait-Fotografen gibt es derzeit kaum eine bessere Kamera als die

     

    Sony Alpha 9


    Sie bietet nicht nur den schnellsten Autofokus, sondern erstaunlicherweise sogar den zuverlässigsten bei schlechtem Licht. Offenbar sind ihre Akkus so leistungsfähig, dass selbst bei Tageseinsätzen kaum Akkus gewechselt werden müssen. Kurz, sie schlägt die besten DSLRs auf dem eigenen Terrain und bietet darüber hinaus den Komfort einer spiegellosen Kamera wie Gesichtserkennung, Belichtungsvorschau im Display etc.

     

    Als Zweitkamera genügt auch ein Modell aus der Sony 7er-Reihe.

     

    Sowohl für Landschaften als auch für High-End-Portraits, also Sujets, bei denen es auf Bildqualität und saubere Komposition, nicht aber auf Geschwindigkeit ankommt, würde ich den Schritt zu einer Mittelformatkamera empfehlen.

    Ein leichtes Gerät mit hoher Alltagstauglichkeit ist die

     

    Fuji GFX 50s

    oder ein Modell der Firma Phase One

     

    Die Fuji hat einen im Vergleich mit anderen Mittelformat-Kameras schnellen Autofokus und wiegt nicht mehr als eine Vollformat-Kamera. Preislich liegt sie auf dem Niveau der teuersten DSLRs, übertrifft deren Bildqualität aber um Längen - insbesondere in den für Landschaftsfotografen so wichtigen Randbereichen.

    Die Phase One bietet den größten Sensor überhaupt und bildet mit bis zu 100 Megapixeln die Speerspitze dessen, was heute mit Digitalfotografie möglich ist. Hinzu kommt ein gut sortierter Objektivpark und ein hauseigener RAW-Konverter, der so gut ist, dass viele ihn auch als Fremd-Konverter nutzen. Wer die hohen Anschaffungskosten also nicht scheut und wirklich nur das Beste haben möchte, kauft sich die Phase One XF 100 P.

     

    Wer braucht die Top-Modelle von Canon und Nikon? Sie bieten vor allem eine gute Kombination aus Bildqualität, Ausdauer, ausgereifter Bedienung, Robustheit und einen Funktionsumfang ohne Kompromisse. Sie sind daher nach wie vor erste Wahl bei (Auslands-)Reportagen, wo evtl. über Tage hinweg die Stromversorgung nicht sicher gestellt ist. Wer das Gewicht nicht scheut, wird mit ihnen auch auf Hochzeiten gut arbeiten können, ich würde das Geld aber ganz klar lieber in eine Mittelformatkamera investieren.

     

     

    Kameras für Kinder

     

    Eigentlich gilt alles, was ich bisher über Kameras gesagt habe natürlich auch für Kameras, die man Kindern geben möchte. Wieviel Geld man dafür ausgeben möchte und wie viel Sorgfalt man seinen Kindern in welchem Alter zutraut, können Eltern am besten einschätzen. Mein Tipp: wenn man nicht eine D5600 o.ä. kaufen möchte, würde ich nicht auf eine kleinere Kamera zurückgreifen, sondern lieber am Gebrauchtmarkt Ausschau nach einer D3300 halten. Außerdem ist die Bedienung einer Spiegelreflexkamera einfacher als bei Kompaktkameras, weil alles über Knöpfe und Drehrädchen direkt erreichbar ist, so dass Kinder mit ihnen leichter zurecht kommen als mit Kompaktkameras.

    Die größere Herausforderung ist eher, was mit den ganzen Bildern (und Filmen!) geschehen soll, solange die Kinder keinen eigenen Computer haben. Hier ist ein familientauglicher Workflow notwendig, über den ich in den Newslettern informiert habe, das Thema würde an der Stelle aber zu weit führen.

     

    Die richtige Software für den Anfang

     

    Software für Fotografen dient vor allem der Verwaltung und Bearbeitung der Bilder.

    Wer keine großen Ansprüche an diese Bereiche stellt und die Bildverwaltung und -bearbeitung mit möglichst einfachen Werkzeugen einrichten möchte, ist möglicherweise schon mit der kostenlosen Software "Fotos" von Apple zufrieden. Aber Achtung: die Bilder liegen dort in der Datei versteckt und sind für andere Programme unsichtbar. Auch die Möglichkeiten der RAW-Konvertierung sind sehr rudimentär.

    Der beste RAW-Konverter ist in meinen Augen Capture One Pro 10. Insbesondere für Personen-Aufnahmen eignet sich Lightroom überhaupt nicht, sofern man nicht mit billigen Stilen arbeiten möchte.

    Eine für die meisten befriedigende Alternative zu Photoshop (und erst Recht zu Photoshop Elements) ist Affinity Photo.

     

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